DSL Einführung - Was braucht man für DSL?

Mit der Entwicklung des Internets hat sich der Alltag in einer Art und Weise verändert, an die vor wenigen Jahren sicher noch nicht zu denken war. Die wichtigste Voraussetzung, um in diese Welt eintauchen zu können, ist natürlich eine Auffahrt zur „Datenautobahn“. Anfänglich erfolgte die Einwahl noch über das langsame Modem und später auch via ISDN. Mittlerweile sind Breitbandnetze aber soweit ausgebaut, dass fast jedem Haushalt das Tor zum Internet offen steht. Vorher müssen aber noch einige Grundvoraussetzungen erfüllt werden, etwa in Form des DSL Anschlusses. Und hier beginnen meist die Probleme.

Gerade Einsteiger sind mit der Fülle unterschiedlicher Angebote oft überfordert. Wer sich heute mit DSL schnell und sicher durch´s Internet bewegen will, hat die Wahl zwischen verschiedenen Übertragungsgeschwindigkeiten, deren Bandbreite von 1.000 oder 2.000 kbit/s bis zu 16.000 und mehr kbit/s reicht. Ausschlaggebend für die richtige Entscheidung ist vor allem der geplante Einsatzzweck. Speziell für schnelle Downloads großer Datenpakete (Videos oder Musik) empfiehlt sich der Griff zum DSL Anschluss mit hoher Geschwindigkeit. Und noch etwas sollte an dieser Stelle bedacht werden – wer rund um die Uhr online sein will, ist mit Flatrate-Angeboten gut beraten. Volumen- oder Zeittarife können bei entsprechenden Auslastungen des DSL schnell teuer werden.

Ein weiterer Aspekt beim Thema DSL betrifft natürlich die Frage nach der Sicherheit. An dieser Stelle muss aber immer ganz klar anhand der einzelnen Zugangsmöglichkeiten unterschieden werden. Wer sich etwa mittels einfachem DSL Modem ins Internet einwählt, muss nicht befürchten, dass fremde Nutzer einfach so den DSL Anschluss missbrauchen. Beim Kauf des Modems oder eines DSL Routers lohnt aber immer ein Blick auf die technischen Daten bzw. ob bereits eine Firewall integriert ist. Nur so lassen sich ungebetene Besuche aus dem Internet vermeiden. Entscheidet man sich dagegen für einen WLAN Router, verdient die Sicherheit besondere Aufmerksamkeit. Schließlich können auch Dritte via WLAN schnell und einfach im Internet surfen – ohne dass der Besitzer davon Wind bekommt. Hier schützt nur der Einsatz entsprechender Verschlüsselungstechnologie. Mittlerweile gehören WLAN Router mit WPA-2 Schlüsseln bei vielen Providern zum Standard.

Damit beim Thema DSL nicht Frust über teure Leistungen das Surfen im Internet trübt, lohnt sich die Investition von ein wenig Zeit in Planung und die Suche nach dem passenden Tarif. Hilfreich ist an dieser Stelle immer wieder ein DSL Preisvergleich, der zeigt, welcher Tarif wirklich die Nase vorn hat. Und wer statt des Griffs zum Komplettangebot seinen bestehenden Telefonanschluss behalten will – kein Problem, auch in diesem Fall helfen die DSL Provider gerne weiter.

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